Interview mit einer Legende

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Lernen Sie den Meister Jesse Livermore kennen, und erfahren Sie, wie er sich selber, seine... mehr
Produktinformationen "Interview mit einer Legende"

Lernen Sie den Meister Jesse Livermore kennen, und erfahren Sie, wie er sich selber, seine außergewöhnliche Karriere und seinen Börsenerfolg sah.

Der letzte Band der Livermore-Trilogie "Interview mit einer Legende" ist ein Werk, das aus mehreren Gesprächen zwischen dem Autoren Richard D. Wyckoff - zu seiner Zeit selbst einer der bekanntesten Börsenexperten - und Jesse Livermore entstanden ist.

Dieses Buch beschreibt u. a. wie Livermore mehrere Millionen aus den Märkten herausgeholt hatte. Hauptsächlich aber lernt der Leser die ungewöhnlichen Arbeitsweisen Livermores kennen und erfährt, dass jeder der genügend Disziplin und Lernwillen aufbringt, die Möglichkeit hat, dem "König der Spekulanten" zu folgen und vergleichbare Erfolge zu erzielen.

Basierend auf hartnäckigen Fragestellungen eines Wall-Street-Journalisten, wird der Leser in die faszinierende Welt des Jesse Livermore, seiner Persönlichkeit, Taktiken und Philosophie entführt. Mit der Lektüre dieses Buches wird wirklich jeder dem "Schlüssel zu Börsengewinnen" im "Spiel der Spiele" ein Stück näherkommen.

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Wir haben bereits gesehen, wie Mr. Livermore einen Trade schließt, wenn dieser den von ihm so genannten 'Gefahrenpunkt' erreicht oder, entgegen seiner Erwartung Anzeichen zeigt, in die Verlustzone zu laufen. Nun wollen wir uns mit einer seiner Methoden beschäftigen, die einen der wichtigsten Faktoren im Aktientrading verkörpert, obwohl sie normalerweise vom Publikum übersehen wird. Es geht um die Regel, Trades aufzulösen, wenn sich diese nicht innerhalb einiger Tage, oder einer anderen sinnvoll gewählten Frist, in die erwartete Richtung entwickeln. Ständig auf der Suche nach Tradingchancen, in denen Livermore eine vergleichsweise geringe Zahl von Punkten in dem Bestreben riskieren muss, sich einen ansehnlichen Gewinn zu sichern, beobachtet er den Ticker in Bezug auf den psychologisch günstigsten Augenblick, um diesen Trade abzuschließen. Möglicherweise hat er dabei über Tage und Wochen ein besonderes Auge auf eine bestimmte Aktie geworfen, während diese in eine Position gelaufen... mehr

Wir haben bereits gesehen, wie Mr. Livermore einen Trade schließt, wenn dieser den von ihm so genannten 'Gefahrenpunkt' erreicht oder, entgegen seiner Erwartung Anzeichen zeigt, in die Verlustzone zu laufen. Nun wollen wir uns mit einer seiner Methoden beschäftigen, die einen der wichtigsten Faktoren im Aktientrading verkörpert, obwohl sie normalerweise vom Publikum übersehen wird. Es geht um die Regel, Trades aufzulösen, wenn sich diese nicht innerhalb einiger Tage, oder einer anderen sinnvoll gewählten Frist, in die erwartete Richtung entwickeln.

Ständig auf der Suche nach Tradingchancen, in denen Livermore eine vergleichsweise geringe Zahl von Punkten in dem Bestreben riskieren muss, sich einen ansehnlichen Gewinn zu sichern, beobachtet er den Ticker in Bezug auf den psychologisch günstigsten Augenblick, um diesen Trade abzuschließen. Möglicherweise hat er dabei über Tage und Wochen ein besonderes Auge auf eine bestimmte Aktie geworfen, während diese in eine Position gelaufen ist, die er als einladend für einen Trade betrachtete.

Diese Aktie könnte ihre Vorlaufphase abgeschlossen haben, so dass es nun für ihn keinen Zweifel mehr gibt, dass dieser Wert bereit ist, in eine bestimmte Richtung zu laufen. Er wartet, bis er sicher ist, Recht zu haben. Wird die Aktie zum Beispiel heimlich von anderer Seite aufgekauft, versucht er erst im allerletzten Moment aufzuspringen. Vorangegangene Kursbewegungen führen ihn zur Erwartung einer bestimmten Kursentwicklung - unter den gegebenen Marktbedingungen. Und jene beobachtet er, um sicherzugehen, dass sich diese günstigen Symptome nicht ändern.

Unterstellen wir, dass es sich dabei um eine Ölaktie handelt, und Mr. Livermore die Einschätzung vertritt, dass diese sich einem Punkt nähert, von dem aus sie scharf ansteigen sollte. Die anderen Ölwerte weisen bereits relative Stärke auf. Die von Livermore ausgewählte Aktie zeigt sich aber, anstatt dem Aufwärtstrend zu folgen, als Nachzügler. Er schlussfolgert, dass - obwohl seine Prognose auf einen Anstieg lautet - etwas wichtiges passiert sein muss, das die Pläne der Insider oder anderer Spekulanten, die sich mit dieser Aktie beschäftigen, durchkreuzt hat. Es mag vielleicht eine winzige Nachricht sein, die einen zeitweiligen Preisrückgang verursacht. Aus diesem Grund könnte, anstatt der Aktie zu erlauben, dem Rest der Ölaktien zu folgen, die Stützung der Aktie gestoppt, und ein Kursrückgang zugelassen worden sein.

Das Ziel hierbei könnte der Rückkauf der Stücke auf einem tieferen Niveau sein - aber das macht für ihn keinen Unterschied. Die Aktie hatte die Chance, ihre Stärke oder Schwäche zu beweisen, und wenn letzteres auftritt, gilt es, schnell auszusteigen. Denn er kann es sich nicht leisten, eine Aktie mit sich herumzuschleppen, die sich nicht gemäß seinen Erwartungen verhält.

Dabei muss diese Aktie nicht notwendigerweise einen Verlust auf dem Papier aufweisen. Er kann durchaus ein oder zwei Punkte im Gewinn liegen, wenn die Anzeichen einer Schwäche auftreten. Er steigt aus, wenn etwas falsch läuft, gleichgültig ob der Trade dann ausgeglichen, ein wenig oberhalb oder ein wenig unter dem Level ist, zu dem er eingestiegen war.

Vorwort 1. Begegnung mit dem König der Trader 2. Livermores Vorbereitung auf den Arbeitstag 3. Die ungewöhnliche Ausstattung seines Büros 4. Livermore´s Art, den Ticker zu lesen 5. Trading und Risikobegrenzung mehr

Vorwort

1. Begegnung mit dem König der Trader

2. Livermores Vorbereitung auf den Arbeitstag

3. Die ungewöhnliche Ausstattung seines Büros

4. Livermore´s Art, den Ticker zu lesen

5. Trading und Risikobegrenzung

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