Der ultimative Börsen-Kompass

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The Stock Market Barometer Dieser einzigartige Investment-Klassiker von 1922 gilt für viele... mehr
Produktinformationen "Der ultimative Börsen-Kompass"

The Stock Market Barometer

Dieser einzigartige Investment-Klassiker von 1922 gilt für viele als das letzte Wort zur Theorie von Charles H. Dow, dem Mitbegründer des Dow-Jones-Index und Gründungs-Herausgeber von „The Wall Street Journal“. Der Finanzjournalist und Zeitgenosse Dows, William Peter Hamilton, stellt in seinem Buch die Hintergründe und Schwierigkeiten der Dow-Theorie dar. „Der ultimative Börsenkompass“ ist dabei als Ausgangspunkt der modernen Dow-Theorie auch heute noch so aufschlussreich, informativ und wichtig wie am Tag seiner Ersterscheinung.

In „The Stock Market Barometer“ – wie der Originaltitel lautet – verdeutlicht Hamilton, welche Prinzipien der Dow-Theorie zu Grunde liegen:

• Der Markt repräsentiert die Hoffnungen, Überzeugungen und Erwartungen aller.

• Der Markt setzt sich zusammen aus drei Trends – dem Tagestrend, dem sekundären Trend und dem Primärtrend – und es ist der Primärtrend, der für den langfristig orientierten Anleger wirklich von Interesse ist.

• Die Bewegungen beim Dow Jones Industrial liefern den Schlüssel zur Ermittlung der zukünftigen Richtung des Marktes.

Doch „Der ultimative Börsenkompass“ geht weit über die reine Darstellung der Grundlagen der Dow-Theorie hinaus. Wer sich ernsthaft für Investment interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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William Peter Hamilton veröffentlichte "Der ultimative Börsen-Kompass" erstmals im Jahr 1922. Hamilton machte als Finanzjournalist Karriere und war unter anderem Herausgeber des "Wall Street Journal". mehr

William Peter Hamilton veröffentlichte "Der ultimative Börsen-Kompass" erstmals im Jahr 1922. Hamilton machte als Finanzjournalist Karriere und war unter anderem Herausgeber des "Wall Street Journal".

Petroleum und Kopfschmerzen  Heute gibt es keine „Standard Oil Crowd“ mehr. Die Millionäre, die zu diesem Zirkel gehörten, waren allesamt neureich. Bis zur Amalgamated Copper-Affäre hielten sie sich für unbesiegbar. Damals und auch später noch machten sie viele Fehler, doch sie lernten mit der Zeit und kehrten dem Aktienmarkt den Rücken. Bei Petroleum und insbesondere bei Standard Oil lagen sie so goldrichtig, dass sie sich enorme Verluste in anderen Bereichen leisten konnten. Eines Tages wird ein böswilliger Mensch die Geschichte des jungen John D. Rockefeller und seines Abenteuers mit „Little Leather" ausposaunen. Nur ein junger Mann mit einem sehr wohlhabenden Vater konnte es sich erlauben, so viel Lehrgeld zu zahlen. Doch es gibt hinlänglich Grund zu der Annahme, dass die teure Lektion in der Schule des Lebens bleibende und imposante Wirkung zeigte. Ich habe bereits angesprochen, dass Henry H. Rogers manchmal völlig daneben langte und dann aus falschem Stolz die... mehr

Petroleum und Kopfschmerzen 

Heute gibt es keine „Standard Oil Crowd“ mehr. Die Millionäre, die zu diesem Zirkel gehörten, waren allesamt neureich. Bis zur Amalgamated Copper-Affäre hielten sie sich für unbesiegbar. Damals und auch später noch machten sie viele Fehler, doch sie lernten mit der Zeit und kehrten dem Aktienmarkt den Rücken. Bei Petroleum und insbesondere bei Standard Oil lagen sie so goldrichtig, dass sie sich enorme Verluste in anderen Bereichen leisten konnten.

Eines Tages wird ein böswilliger Mensch die Geschichte des jungen John D. Rockefeller und seines Abenteuers mit „Little Leather" ausposaunen. Nur ein junger Mann mit einem sehr wohlhabenden Vater konnte es sich erlauben, so viel Lehrgeld zu zahlen. Doch es gibt hinlänglich Grund zu der Annahme, dass die teure Lektion in der Schule des Lebens bleibende und imposante Wirkung zeigte.

Ich habe bereits angesprochen, dass Henry H. Rogers manchmal völlig daneben langte und dann aus falschem Stolz die Börse des Irrtums bezichtigte, die in letzter Konsequenz jedoch stets Recht behalten hat. Als er 1908 verstarb, hinterließ er $50 000 000. Hätte er noch zwei Jahre länger gelebt, hätte sich sein Vermögen womöglich verdoppelt.

Manche seiner Unternehmungen waren von dauerhaftem Erfolg gekrönt. Die Virginian Railroad war in ihrer ursprünglichen Form das Glanzstück unter allen je in den Staaten geplanten und gebauten Eisenbahnlinien. Es brach ihrem geistigen Vater fast das Herz, dass er mit seinem finanziellen Hintergrund und seinem persönlichen Vermögen für sein Lieblingskind 1907 Geld borgen musste – zu Konditionen, die 7 Prozent bei persönlicher Bürgschaft entsprachen. Auch damals hatte er die Hinweise des Aktienmarktes falsch gedeutet. Er sagte eindeutig, dass H. H. Rogers sich glücklich schätzen durfte, dass er überhaupt Geld bekam – zu welchen Konditionen auch immer. Im Jahr der Panik konnten Kreditgeber für eine solche Summe praktisch verlangen, was sie wollten.

Lektionen des Lebens 

Aus dieser detaillierten Darstellung eines berühmten Manipulationsversuchs kann man einige wichtige Lektionen über Wesen und Eigenart unseres Barometers herauslesen. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass Amalgamated Copper zum „unlisted department“ der Stock Exchange gehörte, dem völlig ungeregelten Freiverkehrsmarkt also, der mittlerweile abgeschafft wurde. Die Aktie war, wie vom Boston News Bureau damals korrekt festgestellt, eine taube Nuss im wahrsten Sinn des Wortes.

Bei den bestehenden Zulassungsvoraussetzungen wäre so etwas heute völlig unmöglich. Ich glaube auch nicht, das etwas Derartiges auf dem neuen Markt der Curb Exchange passieren könnte. Die modernen Medien sind so viel effektiver als noch vor zwanzig Jahren, dass eine Bewegung von solchem Ausmaß vor Ablauf einer Woche bereits aktiv und wirksam von den Banken abgefangen würde. Kein Finanzzirkel wie die Standard Oil-Gruppe wird sich wohl in der Zukunft so viel unheiligen Einfluss sichern können, wie er in unserem Betrachtungszeitraum ausgeübt wurde. Doch der beste Schutz ist eine gut informierte Öffentlichkeit.

Finanzwirtschaftliche Informationen sind heute besser denn je. Gegen Korruption hilft am besten Publicity. Kein anderes Mittel ist hier wirksamer als Tageslicht. Die Leute lassen sich nicht mehr Mysterien vorgaukeln, die noch vor zwei Jahrzehnten als Nachrichten verkauft wurden. Die Unfehlbarkeit des „Insiders“ ist nur noch Schall und Rauch. Das Börsenbarometer auf Grundlage von Dows Theorie zu drei zeitgleichen Bewegungen auf dem Aktienmarkt ist mit den Jahren noch zuverlässiger geworden. Manipulation stellt hier ganz sicher keine echte Gefahr dar. Zu diesem Thema möchte ich noch etwas hinzufügen. …

Vorwort Vorwort des Autors 1. Zyklen und Aufzeichnungen des Marktgeschehens 2. Die Leinwand Wall Street 3. Charles H. Dow und seine Theorie 4. Die Dow-Theorie und ihre spekulative Anwendung 5. Primäre Marktbewe mehr

Vorwort

Vorwort des Autors

1. Zyklen und Aufzeichnungen des Marktgeschehens

2. Die Leinwand Wall Street

3. Charles H. Dow und seine Theorie

4. Die Dow-Theorie und ihre spekulative Anwendung

5. Primäre Marktbewe

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Titel:  Der ultimative Börsen-Kompass 
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